Der Verwaltungsrat des Klinikums Landsberg am Lech und der Klinikvorstand haben sich einstimmig darauf verständigt, den geplanten Funktionsneubau zum frühestmöglichen Zeitpunkt umzusetzen.
Verwaltungsratsvorsitzende und Landrätin Daniela Groß betont: „Alle Beteiligten stehen geschlossen hinter diesem Kurs. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, die notwendigen Voraussetzungen für einen möglichst schnellen Baubeginn zu schaffen.“
Die finanzielle Grundlage für den ersten Bauabschnitt ist bereits gesichert: Der Bayerische Ministerrat hat 2025 für den ersten Bauabschnitt Funktionsneubau Bereich West förderfähige Kosten von rund 58,3 Millionen Euro im Rahmen des staatlichen Krankenhausbauprogramms bewilligt.
Der zweite Bauabschnitt wurde in das Förderprogramm 2026 noch nicht aufgenommen. Landrätin Daniela Groß hat sich hierzu mit der Regierung von Oberbayern und dem Bayerischen Landkreistag zum weiteren Vorgehen abgestimmt. Voraussetzung für eine Förderzusage ist, dass die Bauarbeiten am ersten Bauabschnitt bereits fortgeschritten sind. Der Verwaltungsrat hat diesem Vorgehen mit seiner einstimmigen Entscheidung zugestimmt und der Landkreis beginnt daher unmittelbar mit den Bauarbeiten am ersten Bauabschnitt.
Unabhängig davon steht noch die Zuweisung der künftigen Leistungsgruppen für die bayerischen Krankenhäuser durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention aus. Mit einer Entscheidung wird nach aktuellem Stand im Herbst gerechnet. Um dennoch keine Zeit zu verlieren, hat der Verwaltungsrat zudem beschlossen, bereits jetzt vorbereitende Maßnahmen einzuleiten.Dazu gehören insbesondere die Freiräumung des Baufeldes sowie die Vorbereitung der Ausschreibungen für die Rohbauarbeiten und den Aushub der Baugrube.
„Der Verwaltungsrat und der Vorstand des Klinikums sind sich einig, dass der Funktionsneubau so schnell wie möglich realisiert werden soll. Mit der Vorbereitung der Ausschreibungen arbeiten wir bereits heute so weit wie möglich vor, um bei der Umsetzung keine Zeit zu verlieren“, erklärt Landrätin und Verwaltungsratsvorsitzende Daniela Groß.
„Es freut mich sehr, dass Vorstand und Verwaltungsrat einstimmig beschlossen haben, Verzögerungen im Bauablauf auf ein Minimum zu begrenzen. Wir hoffen zudem auf eine baldige Entscheidung des Gesundheitsministeriums zur Zuweisung der Leistungsgruppen und stehen als Landkreis geschlossen an der Seite unserer Mitarbeitenden am Klinikum, um die Gesundheitsversorgung in unserer Region zukunftsfest aufzustellen“, so Groß weiter.
Der geplante Funktionsneubau ist ein zentrales Zukunftsprojekt für die medizinische Versorgung der Menschen im Landkreis Landsberg am Lech. Mit ihm werden die Voraussetzungen geschaffen, um die stationäre und notfallmedizinische Versorgung langfristig zu sichern und den steigenden Anforderungen an eine moderne Krankenhausversorgung gerecht zu werden. Für Verwaltungsrat und Klinikvorstand besteht kein Zweifel daran, dass das Bauvorhaben eines der wichtigsten Zukunftsprojekte für die medizinische Versorgung im Landkreis Landsberg am Lech ist.
Landkreis, Verwaltungsrat und Klinikvorstand senden damit ein klares Signal an Beschäftigte und Bevölkerung: Der Erhalt und die Weiterentwicklung des Klinikums Landsberg haben höchste Priorität. Gemeinsam wird alles dafür getan, den Funktionsneubau so schnell wie möglich zu realisieren.
Foto: Julian Leitenstorfer