

Konzertlesung: 19.00-20.30 Uhr im großen Sitzungssaal
In ihrem neuen Buch „Lebensmut trotz(t) Demenz“ erzählt die Liedermacherin und Psychologin Sarah Straub, von berührenden Begegnungen mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Diese Geschichten bringt die Demenz-Expertin nun auch auf die Bühne – in einem Live-Programm, das berührt, informiert und aufklärt.
Mit viel Feingefühl verknüpft Sarah Straub, die seit Jahren ein gefragter Gast in Radio- und TV-Sendungen ist, wissenschaftliche Erkenntnisse über Demenz mit Musik.
Die Künstlerin steht für eine couragierte Perspektive im Umgang mit der belastenden Erkrankung, die sie mit Fachkompetenz und auf unterhaltsame Art konsequent in den Mittelpunkt der Gesellschaft rückt - und das alles mit einer aufrüttelnden Leichtigkeit!
Die Veranstaltung ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Seniorenpolitischen Gesamtkonzept und der Kulturverwaltung.

Ausstellung: 18-23 Uhr im Foyer und im kulturschauplatz
Die Besucherinnen und Besucher erwartet die aktuelle Ausstellung des Kunstpreisträgers 2026, Andreas Kloker. Mit der Verleihung des Kunstpreises 2026 ehrte der Landkreis Landsberg am Lech einen Künstler, der seit Jahrzehnten konsequent und eigenständig arbeitet und mit seinem Schaffen den Dialog zwischen Kunst, Sprache und Gesellschaft bereichert.
Der Kunstpreis des Landkreises Landsberg am Lech wurde erstmals im Jahr 2016 vergeben. Der Preis wird zur Auszeichnung von Künstlerinnen und Künstlern, welche im Bereich der bildenden Kunst besonders hervorragende Leistungen erbracht haben, verliehen. Die Werke bisheriger Preisträgerinnen und Preisträger werden dauerhaft in der kunstpreisgalerie im 3. Stock des Landratsamtes präsentiert.

Performance: 21 Uhr im Foyer
Von und mit Andreas Kloker, Jahrgang 1948, Kunstpreisträger 2026 des Landkreises Landsberg am Lech:
„Aufgewachsen bin ich auf einem Einzelhof in Hechenwang und besuchte dort die Dorfschule, in der alle acht Klassen in einem Raum unterrichtet wurden. Zu all meinen handwerklichen Ausbildungen und Tätigkeiten begleitete mich ein Handeln im Sinne der Kunst. Dieses Handeln beschränkte sich nicht nur auf Zeichnung, Malerei (erste Ausstellung im Landratsamt Landsberg mit 15 Jahren) und Graphik, oder auf plastische Arbeiten, es war meist auch ein Versuch, das Alltägliche in diesem Sinne einzubeziehen. Durch die Begegnung mit Helmut Zimmermann 1986, einem Diessener Künstler, wurde Kalligraphie ein wichtiger Teil meines Schaffens. Seit 1995 war vor allem die Installation und Performance das Mittel meiner künstlerischen Handlung. Ab dem Jahr 2000 konzentriert sich meine Tätigkeit auf eine Performance, die ich „Elementar-Zeichnung“ nannte, das heißt ich male und schreibe mit Wasser auf eine schwarze Tafel.
Eine große Bereicherung waren meine verschiedenen Auslandsaufenthalte.“
Das vollständige Programm der Langen Kunstnacht finden Sie hier