Die Koordinationsstelle für kommunale Entwicklungspolitik im Landratsamt Landsberg am Lech freut sich, den in Kenia gedrehten Film NAWI im Kino Dießen zu präsentieren. „Nawi“ wurde von Ludwig Prinz von Bayern produziert und bereits auf mehr als 50 Festivals in aller Welt gezeigt, sowie als kenianischer Beitrag für die Oscars 2025 in der Kategorie „Best International Feature Film“ ausgewählt. Zu Gast wird der Regisseur Toby Schmutzler aus München sein, der nach der Vorführung Einblicke in die Dreharbeiten gibt.
Der Film erzählt die berührende Geschichte von dem 13-jährigen Mädchen Nawi aus Kenia. Ihr Traum, die High School zu besuchen, wird zerstört, als sie erfährt, dass ihr Vater Eree plant, sie an einen Fremden, zu verheiraten. Trotz der Notwendigkeit ihrer Familie, das Brautgeld zu erhalten, weigert sich Nawi, ihr Schicksal zu akzeptieren. In einem mutigen Schritt flieht Nawi in der Nacht ihrer Hochzeit. Von ihrer eigenen Familie verfolgt, begibt sie sich auf eine Reise nach Nairobi, fest entschlossen, ihren Traum von einer selbstbestimmten Zukunft zu verwirklichen.
NAWI ist der erste Spielfilm, der vollständig in den kargen Landschaften von Turkana, im Norden Kenias, gedreht wurde. Das Drehbuch basiert auf einer wahren Geschichte, die Milcah Cherotichs im Rahmen eines nationalen Schreibwettbewerb eingereicht hat. Der Film ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem kenianischen NGO-Programm Learning Lions und den deutschen Produktionsgesellschaften FilmCrew Media und Baobab Pictures. Um Bewusstsein für das Thema der Kinderehen zu schaffen, haben die Produzenten die NAWI-Initiative ins Leben gerufen, die dem Bau von Mädchenschulen in abgelegenen Regionen Afrikas gewidmet ist. Ihr Ziel ist es, Mädchen vor Zwangsehen zu schützen und sie zu ermächtigen, ihre Zukunft selbst zu gestalten.
Die Vorführung findet am Mittwoch, den 25, März in der Kinowelt am Ammersee, Fischerei 12 in Dießen statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 Euro. Kartenreservierung direkt beim Kino unter https://www.kino-diessen.de/
Foto: FilmCrew Media GmbH
