Etwa jeder vierte Erwachsene mit einer Substanzkonsumstörung erfüllt auch die Kriterien für ein ADHS. Für Fachpersonal stellt diese Doppeldiagnose eine besondere Herausforderung dar: Symptome überschneiden sich, die Alltagsbewältigung ist massiv erschwert und klassische Suchttherapien greifen häufig zu kurz. Der Vortrag beleuchtet die neurobiologischen und psychosozialen Hintergründe der Komorbidität. Im Fokus steht die Frage, wie unerkannte ADHS-Symptome als Motor für Suchtverhalten – oft im Sinne einer Selbstmedikation – wirken.
Wann? Mittwoch, den 14.10.2026
Wo? Landratsamt Landsberg, Von-Kühlmann-Straße 15, Großer Sitzungssaal
Uhrzeit? 18.00 bis 20.00 Uhr
Vortrag von: Privatdozent Dr. med. Johannes Hennings, Praxis für Psychiatrie und Psychotherapie
Nach dem Vortrag ist ein Austausch an Fachtischen möglich.