Starke Frauen, sichtbare Geschichten

Würdigung dreier Frauenorte im Landratsamt Landsberg

Drei Frauen – drei Lebensgeschichten – Ihre Gemeinsamkeit: Mut, Haltung und Menschlichkeit. Im voll besetzten Sitzungssaal des Landratsamtes Landsberg wurden am 9. Oktober drei außergewöhnliche Frauen aus dem Landkreis geehrt: Henia Durmashkin, Mathilde Eller und Therese Ullrich. Der feierliche Abend fand im Rahmen des bayernweiten Projekts Frauenorte des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales statt, das herausragende Frauen sichtbar macht, die in ihren Regionen Spuren hinterlassen haben.

In ihrem digitalen Grußwort erinnerte Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf daran, dass Gleichstellung kein Selbstläufer ist: „Gleichstellung bedeutet, alte Muster zu durchbrechen, Verantwortung zu übernehmen und mutig Veränderung voranzutreiben.“

Mit diesen Worten eröffnete sie einen Abend, der Vergangenheit und Gegenwart auf besondere Weise verband. Susanne Stegmaier, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Landsberg, führte durch das Programm und stellte die Lebenswege der drei geehrten Frauen vor. Ihre Geschichten aus schwierigen Zeiten – geprägt von Zivilcourage, Menschlichkeit und Engagement – bewegten das Publikum spürbar. Besonders eindrucksvoll waren bisher unveröffentlichte Fotos aus privaten Archiven, die den Lebensgeschichten eine besondere Nähe verliehen. 

Begleitet wurde die Veranstaltung von stellvertretender Landrätin Margit Horner-Spindler und Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl, die in ihren Grußworten den Beitrag dieser Frauen als Vorbilder für heutige Generationen würdigten. Musizierende der Bayerischen Philharmonie untermalten mit feinen Klängen und großer Ausdruckkraft die feierliche Stimmung des Abends. 

Ein weiterer Höhepunkt war die Vernissage der Ausstellung „Frauenbilder – Skulpturen von Sabine Köhl“, organisiert von der Kreisheimatpflege des Landratsamtes. Christian Burchard fand in seiner Ansprache berührende Worte und spannte eine Brücke zwischen Kunst, Erinnerung und gesellschaftlicher Verantwortung. Die zahlreichen Gäste aus Politik, Kultur und Gesellschaft erlebten einen Abend voller Inspiration – ein Abend, der Lust machte auf eine weitergehende, vielfältige Geschichtsschreibung über starke Frauen, gestern und heute. Die gewürdigten Lebenswege stehen stellvertretend für viele andere – deren Mut und Haltung uns heute und künftige Generationen ermutigen, Verantwortung zu übernehmen und gesellschaftliche Veränderungen mitzugestalten.

Fotos: Hanna Tonnemacher

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