Ölunfall auf dem Lech - keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung

Rund 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Wasserwacht und THW vor Ort

Seit Mittwochvormittag sind zahlreiche Einsatzkräfte auf dem Lech im Einsatz, nachdem eine größere Menge einer ölhaltigen Flüssigkeit in das Gewässer gelangt ist. Der Alarm wurde gegen 09:00 Uhr ausgelöst. Nach derzeitigem Kenntnisstand befindet sich die vermutete Eintrittsstelle südlich des Lady-Herkomer-Stegs. 

Die Herkunft der ausgetretenen Flüssigkeit ist bislang nicht bekannt. Das Wasserwirtschaftsamt Weilheim und die Fachkundige Stelle für Wasserwirtschaft des Landratsamtes Landsberg am Lech prüfen derzeit die Zuläufe und unterstützen die Ermittlungen zur Ursache. Aufgrund der hohen Fließgeschwindigkeit des Lechs hat sich die Verunreinigung rasch ausgebreitet. Der betroffene Gewässerabschnitt erstreckt sich derzeit vom Lady-Herkomer-Steg bis zur Lechstaustufe 19.

Zur Eindämmung der Verunreinigung sind derzeit rund 120 Einsatzkräfte im Einsatz. Etwa 80 Feuerwehrkräfte aus den Landkreisen Landsberg und Augsburg arbeiten in drei Einsatzabschnitten. Unterstützt werden sie von der Wasserwacht Kaufering mit rund zehn Einsatzkräften sowie dem Technischen Hilfswerk (THW) mit 13 Einsatzkräften beim Ausbringen von Ölsperren auf dem Lech. Zur Lageerkundung werden außerdem Drohnen eingesetzt. 

Für die Bevölkerung besteht nach aktuellem Stand keine unmittelbare Gefahr. Die Einsatzleitung bittet jedoch darum, die Lechstrände bis auf Weiteres zu meiden und nicht im Lech zu baden. Darüber hinaus wird eindringlich darum gebeten, den Bereich der Staustufen nicht aufzusuchen und den Einsatzkräften ausreichend Raum für ihre Arbeiten zu geben.

Die Einsatzmaßnahmen sowie die Untersuchungen zur Ursache der Gewässerverunreinigung dauern an. Das Landratsamt informiert zu Entwicklungen rund um das aktuelle Geschehen. 

Foto: Leitenstorfer

 

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