Mit der Sanierung und Erweiterung des Gebäudes in der Lechwiesenstraße 21 stellt der Landkreis Landsberg am Lech die Weichen für eine zukunftsfähige Unterbringung seiner Straßenverkehrsbehörden. Der Kreisausschuss hat in seiner Sitzung am 14. Juli beschlossen, das im Jahr 2025 erworbene Gebäude umfassend zu sanieren und zu erweitern. Künftig werden dort die Kfz-Zulassungsstelle, die Führerscheinstelle und die Straßenverkehrsbehörde untergebracht. Gleichzeitig sollen das Jugend- und Sozialamt wieder in das Hauptgebäude des Landratsamtes zurückkehren.
Vorbehaltlich der Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel im Jahr 2027 beschloss der Kreisausschuss die Umsetzung der Maßnahme mit Gesamtkosten in Höhe von 4,8 Millionen Euro. Zudem wurde die Verwaltung mit der Vergabe der notwendigen Planungs- und Bauleistungen beauftragt.
Landrätin: Bessere Erreichbarkeit für Bürgerinnen und Bürger
Landrätin Daniela Groß sieht in dem Projekt einen wichtigen Schritt für eine bürgerfreundliche Verwaltung: „Ich bin froh, dass wir diese Veränderung auf den Weg bringen können. Die Kfz-Zulassungsstelle soll gut erreichbar außerhalb der Innenstadt angesiedelt werden, während das Jugend- und Sozialamt zurück ins Zentrum ziehen; an einen Standort, der mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar ist. So verbessern wir die Verfügbarkeit unserer Dienstleistungen und schaffen gleichzeitig mehr Aufenthaltsqualität in der Innenstadt, indem wir den Fahrzeugverkehr zum Landratsamt deutlich reduzieren.“
Das für das Straßenverkehrswesen zuständige Sachgebiet 50 mit rund 39 Mitarbeitenden betreut täglich bis zu 250 Besucherinnen und Besucher. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Planung des Gebäudes. Vorgesehen sind eine barrierefreie Erschließung mit Aufzug, eine klare Trennung von Besucher- und Verwaltungsbereichen sowie ausreichend Stellplätze.
Umfassende Sanierung und Erweiterung
Die Baumaßnahme umfasst den Austausch der Dachdeckung und der Fenster mit zusätzlichem Sonnenschutz, den vollständigen Innenausbau sowie die komplette Modernisierung der technischen Gebäudeausstattung und der IT-Infrastruktur.
Für eine barrierefreie Erschließung mit Aufzug und weitere Büroflächen entsteht ein Erweiterungsbau, der an das Bestandsgebäude anschließt. In einem späteren Bauabschnitt soll außerdem die bestehende Produktionshalle durch ein neues Verwaltungsgebäude ersetzt werden.Die Vorbereitung der Planung erfolgt intern, die Planungsleistungen für Gebäude- und Fachplanungen werden extern vergeben.
Die Fertigstellung des Gebäudes ist für das vierte Quartal 2028 geplant, die Außenanlagen sollen bis zum zweiten Quartal 2029 abgeschlossen werden.
Foto: Leitenstorfer