Der Verwaltungsrat des Klinikums Landsberg am Lech hat entschieden, den am 31. März 2027 endenden Vorstandsvertrag von Marco Woedl nicht zu verlängern. Die Vorstandsposition wird mit Wirkung zum 1. April 2027 neu besetzt. Über die konkrete Personalie wird voraussichtlich Ende November informiert. Bis dahin bittet der Verwaltungsrat um Verständnis, dass hierzu keine weiteren Angaben gemacht werden können.
Der Entscheidung ging eine intensive Befassung mit den zukünftigen Anforderungen an die strategische Führung des Klinikums voraus. Im Rahmen des Verfahrens hatten sowohl der amtierende Vorstand als auch externe Bewerber Gelegenheit, ihre Vorstellungen zur zukünftigen Entwicklung des Klinikums, zum Funktionsneubau und zu den Auswirkungen der Krankenhausreform darzustellen und Fragen des Verwaltungsrats zu beantworten.
„Am Klinikum Landsberg stehen wichtige Entscheidungen an, mit denen die Weichen für eine gute und zukunftsfähige Entwicklung gestellt werden sollen. Der Verwaltungsrat hat deshalb nicht nur die bisherige Entwicklung, sondern insbesondere die Anforderungen der kommenden Jahre in den Blick genommen“, erklärt Landrätin Daniela Groß, Vorsitzende des Verwaltungsrats.
Am klaren Bekenntnis des Landkreises zum Klinikum sowie zum geplanten Funktionsneubau wird dabei nicht gerüttelt. Ziel bleibt es, die wohnortnahe medizinische Versorgung langfristig zu sichern.
Der Verwaltungsrat dankt allen Mitarbeitenden des Klinikums für ihren enormen Einsatz, ohne den die vielen medizinischen, wirtschaftlichen, baulichen und technologischen Entwicklungen, die in den vergangenen Jahren erreicht wurden, nicht möglich gewesen wären. „Die Kolleginnen und Kollegen im Klinikum gewährleisten täglich die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten und tragen das Klinikum auch in Phasen großer Veränderungen“, so Groß.
Die konkrete organisatorische Ausgestaltung der Übergangsphase wird nun geordnet vorbereitet. Dabei stehen insbesondere die Handlungsfähigkeit des Klinikums, die kontinuierliche Versorgung der Patientinnen und Patienten, die verlässliche Fortführung der laufenden Projekte sowie die Sicherung des erforderlichen Wissenstransfers im Mittelpunkt.
Foto: Julian Leitenstorfer