Integration mit Herz und Engagement

Gemeinsam für ein gutes Miteinander

Seit dem 1. Mai 2026 teilen sich Frau Kapar und Frau Taryne die Stelle als Integrationsbeauftragte des Landkreises Landsberg am Lech. Sie sind im Sachgebiet 51 – Integration, Ausländerbehörde und Asylangelegenheiten – angesiedelt und setzen sich gemeinsam für ein gutes Miteinander und gelingende Integration im Landkreis ein.

„Unsere Arbeit richtet sich sowohl an Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund als auch an Fachstellen, Einrichtungen, Behörden, Bildungsträger und weitere Anlaufstellen“, erklären die Integrationsbeauftragten. Zu ihren Aufgaben gehören die Beratung, Unterstützung und Vernetzung in den Bereichen Bildung, Arbeit, Wohnen und gesellschaftliche Teilhabe. Zudem fördern sie die interkulturelle Sensibilisierung, begleiten und entwickeln Integrationsprojekte, unterstützen die Zusammenarbeit verschiedener Akteure und wirken an der Weiterentwicklung der Integrationsstrukturen im Landkreis mit.

Auch die Themen Diskriminierung und Rassismus gehören zu ihrem Aufgabenbereich. Hier engagieren sie sich in der Präventions-, Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit.

Interkulturelles Verständnis fördern

Frau Taryne bietet bereits seit 2019 interkulturelle Schulungen mit dem Integrationskoffer „Für- und Miteinander – Integration fördern“ an. Das praxisnahe Instrument unterstützt dabei, interkulturelles Verständnis auf Augenhöhe zu vermitteln. Die Workshops richten sich unter anderem an Fachstellen, Bildungseinrichtungen und Kindertageseinrichtungen. Dabei werden beispielsweise grundlegende Kenntnisse der „Wertschätzenden Kommunikation“ vermittelt.

Im Jahr 2021 erarbeitete Frau Taryne gemeinsam mit einem Team, gefördert von der lagfa Bayern und moderiert von Dr. Judith Abdel-Massih-Thiemann, die „Osterweiterung“ des Integrationskoffers. Inhaltlicher Schwerpunkt war die Berufs- und Arbeitswelt, die bis heute einen wichtigen Bestandteil der Schulungen im Landkreis bildet.

Gesundheitsförderung mit „MiMi“

Frau Kapar hat zum 1. Mai 2026 die Standortprojektkoordination für Landsberg am Lech im bayerischen Projekt „Mit Migranten für Migranten (MiMi)“ übernommen. „MiMi“ gilt als eines der erfolgreichsten Programme im Bereich der interkulturellen Gesundheitsförderung in Bayern.

Geschulte Mediatorinnen und Mediatoren vermitteln dabei Gesundheits- und Präventionsthemen in verschiedenen (Mutter-)Sprachen – online sowie beispielsweise in Unterkünften oder bei Bildungsträgern. So sollen Sprach- und Informationsbarrieren abgebaut und der Zugang zu wichtigen Gesundheitsinformationen erleichtert werden.

Im Rahmen des Projekts fand am 18. Juli 2026 eine Fortbildung zum Thema Hepatitis statt. Sie stärkte das Wissen und die Kompetenzen der Beteiligten für die weitere Arbeit im Bereich der interkulturellen Gesundheitsförderung.

Mit unterschiedlichen Schwerpunkten, aber einem gemeinsamen Ziel setzen sich Frau Taryne und Frau Kapar für einen offenen, vielfältigen und lebenswerten Landkreis ein, in dem alle Menschen die Möglichkeit haben, sich einzubringen und dazuzugehören.

Foto: Julian Leitenstorfer, Frau Taryne (links) und Frau Kapar (rechts)

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