Der Luffa-Wettbewerb geht ins Finale

Große Resonanz – über 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und damit auch der Luffa-Wettbewerb im Landkreis Landsberg am Lech. Jetzt startet die Ermittlung der Siegerpflanzen. Die Kriterien sind zunächst Länge und Breite der Luffa- Pflanze, (nicht der fertige Schwamm). Alle Freizeitgärtnerinnen und -gärtner, die sich an das Luffa-Anbau-Experiment gewagt haben, sind ab sofort dazu aufgerufen, ein Foto ihrer Pflanze am Strauch mit Zentimeter-Angaben per Mail zu schicken. Im Idealfall ist auf dem Foto ein Maßband oder Meterstab mit abgebildet.

Einsendeschluss ist Freitag, der 20. Oktober 2023. Auch Einwohner/innen außerhalb des Landkreises dürfen am Wettbewerb teilnehmen. Kontakt: Miriam.Anton@lra-ll.bayern.de oder Susann-Kathrin.Huttenloher@lra-ll.bayern.de.  

Die besten Luffa-Anbauer/innen werden am Montag, 27. November 2023 um 19 Uhr im Sitzungssaal des Landratsamts mit Preisen belohnt. Hierfür bitte die selbst gezüchteten Luffa-Schwämme mitbringen- falls es geklappt hat. Zudem wird es einen Vortrag mit Garten-Expertin Christine Stedele zum Thema „Kleines 1x1 der Selbstversorgung“ geben. Die Veranstaltung richtet sich auch an alle Interessierte bzw. Hobby-Gärtner/innen, die nicht am Luffa-Wettbewerb teilgenommen haben. Der Eintritt ist frei.   

Große Resonanz – über 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Die Resonanz war groß, mehr als 230 Hobby-Gärtnerinnen aus fast allen Gemeinden, darunter auch Jugendgruppen, Schulklassen und Kindergärten sowie Teilnehmer/innen außerhalb des Landkreises haben sich zum Luffa-Wettbewerb angemeldet. An die 1500 Luffa-Samen von fünf unterschiedlichen Produzenten haben die Initiatorinnen des Wettbewerbs, Miriam Anton, Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik und Susann Huttenloher, Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege verschickt.

Die Luffa-Saison startete jedoch nicht ideal. Der Frühling war so kalt, dass es wohl trotz lang gewachsener Luffa-Gurken nur wenige eigene Schwämme zu ernten geben wird. „Die Schwammkürbisse benötigen, vor allem in unseren Breitengraden, die gesamte Vegetationsperiode, um reif zu werden. Bis aus den gelben Blüten reife Luffas entstehen, dauert es 150 bis 200 Tage.“ Das bedeutet, dass die Luffa-Gurken so spät wie möglich geerntet werden sollten, aber noch vor dem ersten Frost, so Luffa-Experte Nick Heinzerling:

 „Eine reife Luffa erkennt man an mehreren Faktoren. Wenn die Frucht reif ist, färbt sich die Schale langsam von grün über gelb bis hin zu braun. Oft sind die Früchte im gelben Zustand reif für die Ernte. Am aussagekräftigsten ist jedoch das Gewicht der Frucht. Sie wird, wenn sie reif ist, deutlich leichter, da sie das Wasser wieder zurück an die Pflanze abgibt.“  Ein weiterer Indikator dafür, dass eine Frucht reif für die Ernte ist, ist der „Klopftest”. Wenn man leicht gegen die Frucht klopft, sollte diese sich hohl anhören.

Nach den Rückmeldungen aus dem Landkreis haben sich bisher wenig braune Schalen bzw. Schwammstrukturen gebildet. „Aber die Luffas sind immer für eine Überraschung gut. Manchmal hat man Glück und eine grüne Luffa bildet doch noch eine Schwammstruktur aus.“

Online Luffa Seminar

Am Dienstag, den 24. Oktober, findet von 19 bis 20 Uhr ein Online-Luffa-Seminar mit Nick Heinzerling (Closest Loop) statt. Dort gibt es Tipps zur Ernte und einen Austausch zum Anbau der Luffa-Saison 2023. Anmeldung bei Miriam.Anton@lra-ll.bayern.de oder Susann-Kathrin.Huttenloher@lra-ll.bayern.de.  

Foto: Adobe

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