CBRN-Erkundungswagen offiziell übergeben

v.l.: Günter Drexler [Landratsamt Landsberg], Kreisbrandmeister Gefahrgut Robert Peez, Kreisbrandrat Christoph Resch, Landrat Thomas Eichinger, MdB Michael Kießling, Bürgermeister Alexander Herrmann (Schondorf), 2. Kommandant Daniel Haberl, 1. Kommandant Benjamin Blanasc

Landkreis für den Ernstfall noch besser gerüstet

Schnell reagieren, sicher handeln! – unter diesem Leitgedanken setzt der Landkreis Landsberg am Lech ein wichtiges Zeichen im Bereich des Bevölkerungsschutzes: Kürzlich wurde ein neuer CBRN-Erkundungswagen offiziell an die Freiwillige Feuerwehr Schondorf übergeben. Damit ist der Landkreis im Ernstfall – etwa bei der Ausbreitung von chemischen, biologischen, radiologischen oder nuklearen (CBRN) Stoffen – deutlich besser gerüstet.

Die Übergabe fand im Rahmen einer kleinen Feierstunde statt, bei der auch Landrat Thomas Eichinger, Bundestagsabgeordneter Michael Kießling, Vertreter des Landratsamts, der Kreisbrandinspektion sowie der Gemeinde Schondorf anwesend waren. Das hochmoderne Spezialfahrzeug wurde vom Bund im Rahmen der ergänzenden Ausstattung zur Verfügung gestellt und wird künftig bei Bedarf für schnelle und präzise Lageerkundungen eingesetzt.

Ziel: In 30 Minuten am Einsatzort

Die Konzeption des Bundes sieht eine flächendeckende Ausstattung aller Landkreise und kreisfreien Städte mit CBRN-Erkundungswagen vor – mit dem Ziel, jeden denkbaren Einsatzort innerhalb von 30 Minuten nach Alarmierung erreichen zu können. Die Verteilung der Fahrzeuge erfolgt über die jeweiligen Innenministerien der Bundesländer. Das für den Landkreis Landsberg am Lech vorgesehene Fahrzeug wurde zuvor im Bestückungslager des Bundes nahe Bonn übergeben.

Spezialausbildung für sicheres Handeln

Bevor das Fahrzeug in den Einsatz geht, absolvieren speziell geschulte Multiplikatorinnen und Multiplikatoren eine mehrtägige Ausbildung. Diese Fachkräfte sind anschließend dafür verantwortlich, ihr Wissen an die Einsatzkräfte vor Ort weiterzugeben und die Einweisung am Standort sicherzustellen. Damit wird ein flächendeckendes Wissen über die Handhabung und Einsatzmöglichkeiten des Fahrzeugs gewährleistet.

Ein weiterer Schritt zur Stärkung der Resilienz

„Hoffentlich wird ein Einsatz nie notwendig – doch wenn es so weit ist, müssen wir vorbereitet sein. Mit dem neuen CBRN-Erkundungswagen sind wir einen großen Schritt weiter in Richtung effektiver Gefahrenabwehr“, betonte Landrat Thomas Eichinger bei der Übergabe. Auch Kreisbrandrat Christoph Resch hob hervor, wie wichtig eine schnelle Lageerkundung im Ernstfall ist: „Nur wenn wir frühzeitig belastbare Informationen haben, können wir gezielt handeln und die Bevölkerung wirksam schützen.“

Hintergrund CBRN-Erkundungswagen

CBRN-Erkundungswagen dienen der mobilen Messung, Probenahme und Bewertung von Schadstoffen bei Großschadenslagen, insbesondere bei Gefahrgutunfällen, Anschlägen oder Umweltkatastrophen mit CBRN-Bezug. Sie sind mit modernster Sensorik, GPS-Technik und Kommunikationseinrichtungen ausgestattet und liefern wertvolle Daten zur Lageeinschätzung durch die Einsatzleitung.

Foto: Julian Leitenstorfer

v.l.: Günter Drexler [Landratsamt Landsberg], Kreisbrandmeister Gefahrgut Robert Peez, Kreisbrandrat Christoph Resch, Landrat Thomas Eichinger, MdB Michael Kießling, Bürgermeister Alexander Herrmann (Schondorf), 2. Kommandant Daniel Haberl, 1. Kommandant Benjamin Blanasch

 

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