AUFGemeingebrauch - Tauchen mit Atemgerät

Gemeingebrauch
Der Gemeingebrauch an oberirdischen Gewässern umfasst nach Art. 18 Bayer. Wassergesetz das Baden, Waschen, Tränken, Schwemmen, Schöpfen mit Handgefäßen, Betrieb von Modellbooten ohne Verbrennungsmotor, Eissport und Befahren mit kleinen Fahrzeugen ohne eigene Triebkraft (ohne Motor).

Klein ist ein Fahrzeug, dass eine Länge von 9,20 m nicht überschreitet und über keine Wohn-, Koch- oder Sanitäreinrichtung verfügt.

Nicht gestattet ist das Abpumpen von Wasser mit technischem Gerät zum Zweck der Bewässerung von Feldern. Hierfür muss eine wasserrechtliche Erlaubnis beantragt werden.

Durch den Gemeingebrauch dürfen keine Beeinträchtigungen des Gewässers und seiner Ufer sowie der Tier- und Pflanzenwelt zu erwarten sein. Außerdem darf er nur außerhalb von Schilf- und Röhrichtbeständen erfolgen.


Tauchen mit Atemgerät
Das Tauchen mit Atemgerät sowohl als Wassersportart als auch gewerblich fällt nicht unter den wasserrechtlichen Gemeingebrauch. Daher ist für das Tauchen (z. B. auch im Ammersee) eine öffentlich-rechtliche Erlaubnis erforderlich.

Für den Ammersee wurde diese öffentlich-rechtliche Erlaubnis für das Sporttauchen in Form einer Allgemeinverfügung erteilt. Einschränkend legt die Allgemeinverfügung fest, in welchen Bereichen nicht getaucht werden darf (z. B. in Schilf- und Röhrichtzonen, im Mündungsbereich der alten Ammer, im Bereich des zum Wasserskifahren freigegebenen Gebietes etc.). Den Text der Allgemeinverfügung finden Sie unten auf dieser Seite unter Wasserrecht –Tauchen im Ammersee bzw. Amtsblatt 2010/24 (Verlängerung der Befristung).
Nach dem geltenden Schifffahrtsrecht ist im Umkreis von 100 m um Anlegestellen der Fahrgastschifffahrt das Sporttauchen außerhalb öffentlicher Badeplätze nur soweit gestattet, als die Schifffahrt dadurch nicht behindert wird.
Sollten beim Tauchen Bodendenkmäler (Einbäume, Reste vorgeschichtlicher Pfahlbausiedlungen, Geräte aus Stein, Knochen, Holz, Ton und Metall, Münzen, Gefäße, Werkzeuge etc.) aufgefunden  werden, ist dies unverzüglich der unteren Denkmalschutzbehörde beim Landratsamt Landsberg am Lech oder dem Bayer. Landesamt für Denkmalpflege anzuzeigen.

Anschrift Dienstgebäude

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Dienstag: 14.00 bis 16.00 Uhr
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