Formulare/ Merkblätter

AUFPostpartale Depression

Rund um die Geburt – Glück und Krise

Nicht immer bedeutet die Geburt eines Kindes automatisch langanhaltendes Glücksgefühl. Die Gemütszustände, in die eine Mutter rund um die Geburt geraten kann, sind unterschiedlich. Die Geburt ist anstrengend – psychisch wie physisch- und die Hormone spielen verrückt. Ein postpartales Stimmungstief, eine postpartale Depression bzw. Angst-und Zwangsstörung kann bis zu 2 Jahre nach der Geburt auftreten. Häufig ist eine schleichende Entwicklung, auch in der Intensität gibt es Schwankungen, die bis zu suizidalen Gedanken führen können.

Typische Anzeichen sind Müdigkeit, Traurigkeit, Schuldgefühle, häufiges Weinen und innere Leere. Zwiespältige Gefühle dem Kind gegenüber, Kopfschmerzen Appetit-und Schlafstörungen können ebenfalls auftreten.

Die Krankheit postpartale Depression ist noch unzulänglich bekannt – sowohl bei werdenden Eltern wie auch in den Fachkreisen.
In Landsberg gibt es das Netzwerk „Psychisch belastete Familien“, das sich rund um die Thematik „Postpartale Depression“ engagiert. Durch diese Vernetzung mit anderen Fachkräften können auf kurzem Weg geeignete Hilfen vermittelt werden.

Neben Hebammen, Frauenärzte, Hausärzte oder Kinderärzte als erste Ansprechpartner, gibt es verschiedene Beratungsstellen vor Ort bei denen Betroffen Informationen und praktische Hilfe im Umgang mit der Erkrankung erhalten.

Ein erster Weg kann der Kontakt zu KoKi in Landsberg sein.

Anschrift Dienstgebäude

Landratsamt Landsberg am Lech - Amt für Jugend und Familie - Außenstelle 14
Hintere Salzgasse 8
86899 Landsberg am Lech
Telefon: 08191/ 129-1206
Fax: 08191/ 129-1011
E-Mail: KoKi@LRA-LL.Bayern.de
Internet: www.landratsamt-landsberg.de

Postanschrift

Landratsamt Landsberg am Lech, Von Kühlmann-Str. 15, 86899 Landsberg am Lech

Öffnungszeiten

Montag - Freitag: 08.00 bis 12.00 Uhr
Dienstag: 14.00 bis 16.00 Uhr
Donnerstag: 14.00 bis 18.00 Uhr
und bei Bedarf nach Vereinbarung mit dem/r jeweiligem/n Sachbearbeiter(in

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