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Vier Sterne für den Ammer-Amper-Radweg

Andreas Graf (Leiter Abteilung Gemeinden, Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung vom Landratsamt Landsberg am Lech) und Stephanie Solankar (Tourismusverband Ammersee-Lech e.V.)

Weiterer bayerischer Radfernweg als Qualitätsradroute klassifiziert

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat einen weiteren bayerischen Radfernweg als Qualitätsradroute klassifiziert: den Ammer-Amper-Radweg. Die Urkundenverleihung fand auf der Reise- und Freizeitmesse f.re.e statt.

Der Trend zum Radurlaub hält weiter an. In der Freizeit nutzen die Deutschen das Fahrrad immer öfter. Das zeigen die Ergebnisse der ADFC-Travelbike-Radreiseanalyse 2018. Dabei haben Radler*innen die Qual der Wahl, denn es gibt über 250 Radfernwege in Deutschland. Eine Orientierungshilfe für Radreisende bietet die Auszeichnung ADFC-Qualitätsradroute, die der Fahrrad-Club seit 2006 vergibt. Anhand der Bewertung von bis zu fünf Sternen erkennen Radfahrende, wo sie sicher und unter guten Bedingungen unterwegs sein können.

Ammer-Amper-Radweg ist die achte ADFC-Qualitätsradroute in Bayern
Nun hat der ADFC erneut einen Radfernweg in Bayern klassifiziert und ausgezeichnet. Vier Sterne erhält der Ammer-Amper-Radweg. Der 205 km lange Radfernweg führt von den Ammerquellen südlich von Oberammergau über den Ammersee bis nach Moosburg an der Isar.

"Wir freuen uns mit den Initiatoren des Ammer-Amper-Radwegs über die Auszeichnung zur ADFC-Qualitätsradroute", sagt Petra Husemann-Roew, Landesgeschäftsführerin des ADFC Bayern. "Bayern ist laut ADFC-Travelbike-Radreiseanalyse 2018 die beliebteste Radreiseregion Deutschlands. Mit der Klassifizierung des Ammer-Amper-Radwegs haben Radreisende einmal mehr Grund, den Süden unseres Landes mit dem Rad zu bereisen."

Einheitliche Standards im Radtourismus geschaffen
Mit den Gütesiegeln ADFC-Qualitätsradroute und ADFC-RadReiseRegion hat der Fahrrad-Club einheitliche Standards im Radtourismus geschaffen. Die Bewertung eines Radfernweges erfolgt anhand eines klaren Kriterienkatalogs. Kilometer für Kilometer untersuchen die geschulten Prüfer vom ADFC Wegweisung, Oberfläche, Routenführung und Verkehrsbelastung des Radwegs. Auch die Sicherheit und die touristische Infrastruktur wie Übernachtungsmöglichkeiten, Bett & Bike-Betriebe, Gastronomie, Infotafeln oder Abstellanlagen und Rastplätze fließen in die Bewertung mit ein. Dabei nehmen die Prüfer die Perspektive der Radreisenden ein, nicht die von Bauingenieuren oder Bauämtern.

Für den Landkreis Landsberg am Lech nahmen Herr Andreas Graf (Leiter Abteilung Gemeinden, Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung vom Landratsamt Landsberg am Lech) und Frau Stephanie Solankar (Tourismusverband Ammersee-Lech e.V.) die Urkunde entgegen.