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Landsberger Behördennachwuchs erobert die Bayerische Staatskanzlei

Finanzamt und Landratsamt gemeinsam in München

Gleich zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres stand für den Nachwuchs des Finanzamtes und des Landratsamtes Landsberg etwas ganz Besonderes auf dem Programm, ein gemeinsamer Besuch der Bayerischen Staatskanzlei. Dass der Umbau des ehemaligen Armeemuseums zur Bayerischen Staatskanzlei in den 80er Jahren durchaus umstritten war, und es den Eindruck macht, als ob der Bayerische Ministerpräsident im gläsernen Aufzug zur Ebene der Orangerie herabschwebt, war in der Führung zu erfahren. Als „hintersinnige“ Kunst am Bau gilt die Skulptur „Legung II“ von Adrian Maryniak. Mit seinen unzähligen verknoteten Rohren soll es die verschlungenen Pfade der Ministerialbürokratie darstellen.

Wie geht es weiter nach der Schule?

Im Dschungel der Ausbildungsrichtungen und Studiengänge sich richtig zu orientieren, ist gar nicht so einfach. Anhaltspunkte sind ein angenehmes Arbeitsumfeld, faire Bezahlung und ein sicherer Arbeitsplatz. Weit über 10.000 junge Bayern melden sich deshalb jedes Jahr online unter www.lpa.bayern.de für die Einstellungstests des Bayerischen Landespersonalausschusses an, und zeigen so ihr Interesse an Ausbildung und Karriere im öffentlichen Dienst.

Auch im Landkreis Landsberg am Lech ist das Interesse groß: 12 neue Auszubildende und Studierende haben nun so den Weg zum Landratsamt Landsberg am Lech gefunden, 11 sind es heuer am Finanzamt Landsberg.

Besonders gute Absolventinnen und Absolventen der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern werden durchaus angefragt, ob sie am nahegelegenen Odeonsplatz, respektive im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration oder gleich nebenan im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat arbeiten möchten. Vielfältige Aufgaben gibt es natürlich auch bei den Mittelbehörden (Bayerisches Landesamt für Steuern, Bezirksregierungen).

Doch erst einmal geht es den jungen Menschen darum, in der Verwaltung Fuß zu fassen. Die regelmäßig stattfindenden Exkursionen helfen, die doch recht komplexe Staatsorganisation zu verstehen, fördern den Zusammenhalt, motivieren und machen vor allem eines: Spaß!

Fotos: Staatskanzlei / Landratsamt