Pressemitteilungen

Landrat Eichinger würdigt Arbeit des BRK in der Corona-Krise

Arbeitsbesuch beim BRK Kreisverband

Der Landrat Thomas Eichinger hat sich am 1. Mai im Rahmen eines Arbeitsbesuches beim BRK Kreisverband Landsberg ein Bild über die Lage und die Aktivitäten des Roten Kreuzes in Zeiten der Corona-Krise gemacht. 

Infektmobil und Infektambulanz

Seit vier Wochen besetzen täglich vier BRK-Helfer wichtige Positionen auf dem Infektmobil und in der Infektpraxis. „Sie leisten damit eine unverzichtbare und wertvolle Aufgabe für den Landkreis. Bitte geben Sie diesen Dank an Alle weiter“ bedankte sich Landrat Thomas Eichinger mit Abstand und Mundschutz stellvertretend bei den anwesenden Helferinnen und Helfern. Der BRK-Vorsitzende Alex Dorow und BRK-Kreisgeschäftsführer Andreas Lehner bedankten sich ebenfalls für das vorbildliche Engagement der Helfer aus den Sanitätsbereitschaften, der Wasserwacht aber auch aus dem externen Helferpool. 

Gleichzeigte mahnte die BRK Führung: „Einen solch lange andauernden Katastrophenfall hat es bislang noch nie gegeben. Das Ehrenamt kann auf Dauer diesen Dienst nicht leisten, denn auch die Arbeitgeber der ehrenamtlichen Helfer/Innen können auf unsere Helfer nicht dauerhaft verzichten. Wir brauchen hier zeitnah andere Strukturen.“ 

Während der Ärzte über die KVB und das Pflegepersonal über das Klinikum gestellt und abgerechnet werden, stellt das BRK das Verwaltungspersonal für die Infektpraxis und die Besatzung für das Infektmobil. Dabei wird von den BRK-Helfer/innen teilweise die
sogenannte „Helferfreistellung“ genutzt, die nur im Katastrophenfall möglich ist, damit während der regulären Arbeitszeit dieser Dienst versehen werden kann. Der Arbeitgeber bekommt dadurch den Lohnausfall erstattet.

Über 1.400 erhrenamtlich geleistete Stunden

Kreisbereitschaftsleiter Steffen Schweckhorst ist stolz auf seine ehrenamtliche Mannschaft: „Wir haben bisher über 1.400 Stunden ehrenamtlich im Kampf gegen Covid-19 geleistet. Nicht zu vergessen ist auch die Arbeit hinter den Kulissen, beim Dienstplan, bei der
täglichen Lösung von Problemstellungen. Den Helfern hier gebührt deshalb ebenfalls ein großes Lob.“ 

Anschließend führte Steffen Schweckhorst den Landrat durch die Räumlichkeiten der BRKKatstrophenschutzhalle
und stellte den Fuhrpark vor. Beim anschließenden Kaffee nahm sich Landrat Eichinger noch Zeit für einen Austausch mit den Helferinnen und Helfern und versprach sich bei passender Gelegenheit nach dem Ende des Katastrophenfalles bei allen
Helferinnen und Helfern nochmals im geeigneten Rahmen zu bedanken.

Fotos: Andreas Lehner (BRK)

Bild 1: Landrat Eichinger (Mitte), links Kreisbereitschaftsleiter Steffen Schweckhorst, rechts sein Stellvertreter Christian Haberkorn.

Bild 2: Landrat R Eichinger im Gespräch mit v. li. Alex Dorow (BRK Vorsitzender), Steffen Schweckhorst, Claudia Schöning und Jens Rohde

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