Pressemitteilungen

Jahr der Spechte: Baumeister des Waldes

Ausstellung im Landratsamt Landsberg – Eröffnung am 27. Juni

Im Foyer des Landratsamtes Landsberg am Lech ist von Donnerstag, 28. Juni, bis einschließlich Freitag, 16. August 2019 die Ausstellung „Spechte – Baumeister des Waldes“ während der üblichen Öffnungszeiten - Montag bis Freitag: 08:00 bis 12:00 Uhr, Dienstag: 14:00 bis 16:00 Uhr, Donnerstag: 14:00 bis 18:00 Uhr und nach Terminvereinbarung – zu sehen. Dazu gibt es ein Begleitheft, mit dem die Besucherinnen und Besucher die Ausstellungsinhalte zum Nachlesen mit nach Hause nehmen können.

Weitere ständig aktualisierte Informationen auf unserer Website www.naturvielfaltlandsberg.de  

Die Ausstellungseröffnung im Landratsamt findet am Donnerstag, den 27.06.19 von 17:00 bis ca. 20:00 Uhr im großen Sitzungssaal und im Foyer statt. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Ablauf

Fachvortrag mit Herrn Prof. Dr. Volker Zahner, Prof. Dr. Volker Zahner arbeitet als Zoologe und Tierökologe an der Fakultät Wald und Forstwirtschaft der Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan - „Spechte – ein Leben in der Vertikalen“

Spechte haben eine einmalige Lebensweise und spannende Anpassungen an den Lebensraum Baumstamm. Wie keine zweite Vogelgruppe stehen sie für den Lebensraum Wald. Gerade wegen ihres Höhlenbaus gelten Spechte als Schlüsselarten, die Strukturen schaffen, auf die andere Tierarten angewiesen sind. Allein 40 Wirbeltierarten nutzen diese Strukturen. Dadurch tragen Spechte erheblich zur Artenvielfalt im Wald bei.

Führung durch die Ausstellung „Spechte – Baumeister des Waldes“ mit Präparatormeister Stefan Gratzer

Spechte sind Spezialisten für Späne, Trommler des Waldes, Instrumentalsolisten, Kletterkünstler und Baumeister des Waldes. Sehen Sie in den Vitrinen, wie man die teilweise sehr ähnlichen Arten auseinanderhalten kann und wo man sie am besten beobachtet. Alle Vitrinen sind mit Informationstafeln und Multimedia-Pulten versehen. Sie können die Spechte also nicht nur betrachten, sondern auch hören.