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Gemeinsame Energiekampagne von Verbraucherzentrale und Landkreis

Eine Beratungsaktion für private Haushalte zu Energiefragen

Alte Heizkessel, eine schlechte Wärmedämmung oder zugige Fenster: Viele Häuser verbrauchen unnötig viel Energie. Dennoch zögern viele Eigentümer ihre Immobilie energetisch zu sanieren. Einwohner der Gemeinden Schondorf am Ammersee, Unterdiessen, Fuchstal, Denklingen, Geltendorf, Egling und Diessen am Ammersee können sich jetzt zu Hause kostenfrei beraten lassen.

Kostenloser Gebäude-Check der Verbraucherzentrale

Die genannten Gemeinden bieten Ihren Bürgern einen kostenlosen Gebäude-Check in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Bayern und der Fachstelle für Klimaschutz im Landkreis Landsberg am Lech an. Bei diesem Angebot kommt ein fachlich geprüfter Energieberater direkt nach Hause. Der Energieberater nimmt im Haushalt eine Bestandsaufnahme der Stromgeräte vor, beurteilt den Strom- und Heizenergieverbrauch und identifiziert gemeinsam mit dem Bewohner Stellschrauben für Einsparungen.

Zusätzlich werden die Gebäudehülle, also Außenwände, Fenster, Türen, Dach sowie die Heizungsanlage unter energetischen Aspekten begutachtet. Der Experte bespricht auch gerne, ob sich der Einsatz von erneuerbaren Energien etwa in Form einer PV- oder Holzpelletanlage lohnen könnte und empfiehlt auch Förderprogramme, von denen die Eigentümer bei Sanierungsmaßnahmen profitieren können.

Übrigens: Die Energieberatungen stehen allen Bürgerinnen und Bürger des Landkreises zur Verfügung. Die Projektpartner streben eine Ausweitung der Kampagne auch auf andere Gemeinden. Wer nicht in einer der genannten Gemeinden wohnt kann sich übrigens genauso beraten lassen und muss nur einen geringen Selbstkostenanteil von 30€ /Beratung bezahlen. Ein stationärer und kostenfreier Beratungsstützpunkt der Verbraucherzentrale befindet sich im Landratsamt. Termine für die Energieberatung im Landratsamt vergibt ebenfalls die Verbraucherzentrale.

Energetische Sanierung mit System und nach Stand der Technik

Die energetische Sanierung eines Hauses kann z.B. von oben nach unten erfolgen. Heißt: Zuerst sollten Eigentümer die Gebäudehülle (z.B. Dach, Fassade, Fenster, Kellerdecke) dämmen und dann erst eine neue Heizung auswählen. „Eine gute Dämmung verringert den Energiebedarf, so dass die Heizung am Ende viel kleiner ausfallen kann.

Wer umgekehrt vorgeht und erst die Heizung erneuert, läuft Gefahr, dass die neue Heizung am Ende viel zu groß für das gedämmte Haus ist“, so Andreas Masch, Energieberater der Verbraucherzentrale Bayern im Landkreis Landsberg. Wer diese Arbeiten nicht auf einmal angehen kann, bei dem führt auch eine schrittweise Sanierung zum Ziel. Bei dieser Vorgehensweise müssen allerdings bei jedem Schritt schon die nächsten Schritte bedacht werden, damit auch alle Maßnahmen zueinander passen.

Termine können direkt bei der Verbraucherzentrale unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 - 809 802 400 vereinbart werden. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Weitere Auskünfte erteilt die Fachstelle für Klimaschutz im Landratsamt Landsberg am Lech unter der Tel. Nr.: 08191 129 1503