Corona-News

Coronavirus - Erster bestätigter Fall in Bayern

Landratsamt informiert zum aktuellen Stand

Das Landratsamt Landsberg am Lech informiert über den aktuellen Stand zum ersten bestätigen Coronavirus Fall in Bayern. Dies ist bislang auch der einzige mit Wohnort im Landkreis.  

Einleitend betonte Landrat Thomas Eichinger, dass das oberste Ziel des Bayerischen Gesundheitsministeriums und des Landsberger Gesundheitsamtes von Anfang an weniger die Bekämpfung der Infektion war, sondern vielmehr die Verhinderung der Weiterverbreitung des Virus. Denn die bisher bekannten Krankheitsverläufe nach einer Infektion wären deutlich harmloser als z.B. die einer Influenza, die weitaus gefährlicher sei. Allein seit 1. Januar 2020 sind dem Gesundheitsamt 44 Influenzafälle gemeldet worden, wobei die Dunkelziffer deutlich höher sein dürfte. Dies bestätigte auch Dr. med. Ingo Mecklenburg, Chefarzt Innere Medizin am Klinikum Landsberg. "Mit dem Coronavirus infizierte Personen, müssten wir in der Regel nicht stationär behandeln, wenn es nicht um die Verhinderung einer weiteren Verbreitung ginge."  

Noch acht Personen isoliert

Dr. Birgit Brünesholz schilderte die Abläufe im Gesundheitsamt seit vergangenem Dienstag, als das Bayerische Gesundheitsministerium den ersten bestätigen Corona-Fall gemeldet hatte. Die Kontaktermittlung vom Arbeitsumfeld bis zur persönlichen Situation des Erstinfizierten, Beratung, Veranlassung von Tests u.v.m. waren die Hauptaufgaben des Landsberger Gesundheitsamtes in den vergangenen 72 Stunden, immer in enger Abstimmung mit dem Ministerium und der Task Force am LGL. Aktuell sind noch 8 Personen im Landkreis vorsorglich häuslich isoliert. Alle sind bisher ohne Krankheitsbefund, dazu auch negativ getestet.

Kindertagesstätte Kaufering

Landrat Thomas Eichinger betonte nochmals: "Es war zu keinem Zeitpunkt erforderlich, die Kindertagesstätte in Kaufering zu schließen, schon gar nicht die Schule. Diese Auffassung war auch natürlich mit den Fachbehörden abgestimmt, diese Einschätzung gilt auch heute noch". Die Kindergartenleitung und damit auch die Eltern wurden bereits am Dienstagnachmittag über die Situation informiert, auch darüber, dass auch nach der Ansicht des Robert-Koch-Institutes aktuell keine weiteren Maßnahmen veranlasst werden müssten. 

Sackgasse

Landrat Thomas Eichinger hofft, dass das Coronavirus im Landkreis Landsberg am Lech nun an einer Sackgasse angekommen ist, und eine weitere Verbreitung im Landkreis Landsberg am Lech erfolgreich verhindert werden konnte. Etwas mehr Gewissheit dürfte es dann am 9. Februar 2020 geben, denn bis dahin sind alle Inkubationszeiten der Verdachtspersonen "abgelaufen". 

Aktuelle Meldungen, auch zum Coronavirus gibt es auch beim Bayerischen Staatsminiterium für Gesundheit und Pflege / Pressemitteilungen

Häufig gestellte Fragen zum Coronavirus beantwortet das Robert Koch Institut

Foto Landratsamt von links: Chefarzt Dr. Ingo Mecklenburg, Dr. Birgit Brünesholz (stellv. Leitung Gesundheitsamt), Landrat Thomas Eichinger, Tobias Reinhold (Abteilungsleiter Gesundheit und Soziales am Landratsamt)

 

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