Ausbruch der Geflügelpest bei mobilem Händler

Tiere auch nach Bayern verkauft

Der Ausbruch der Geflügelpest bei einem Betrieb in Nordrhein-Westfalen könnte auch Auswirkungen auf den Landkreis Landsberg am Lech haben. Nach Informationen des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen wurde am 22. März im Bestand eines deutschlandweit tätigen Geflügelhändlers (aus dem Landkreis Delbrück-Westenholz in Nordrhein-Westfalen) der Ausbruch der Geflügelpest (Aviäre Influenza) festgestellt. Der Abverkauf einzelner Tiere aus dem Auto des Geflügelhändlers erfolgte auch in Bayern.

Da der Verbleib der veräußerten Tiere derzeit von den Behörden nicht vollständig nachverfolgt werden kann, ist nicht auszuschließen, dass neben den bisher bekannten Kontaktbetrieben noch weitere Tierhalter in Bayern im Zeitraum vom 28. Februar bis zum 23. März 2021 Geflügel von dem mobilen Händler gekauft haben.

Geflügel haltende Betriebe und Privatpersonen aus dem Landkreis Landsberg, die im besagten Zeitraum Tiere bei einem mobilen Geflügelhändler erstanden haben, sollten sich daher umgehend beim Veterinäramt in Landsberg am Lech melden (Telefonnummer 08191-1291374). 

Wegen der weiterhin bestehenden Gefahr des Ausbruchs der Geflügelpest werden die Geflügelhalter im Landkreis aufgefordert die erforderlichen Biosicherheitsmaßnahmen strengstens zu beachten und das Geflügel in den Ställen zu belassen.
 

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