Auch bei einer Inzidenz unter 100 können Fitnessstudios nicht öffnen

Bayerisches Gesundheitsministerium stellt klar

Das Bayerische Ministerium für Gesundheit und Pflege (StMPG) hat nun klargestellt, dass auch in Landkreisen / Kreisfreien Städten mit einer stabilen 7–Tages-Inzidenz unter 100 - wie im Landkreis Landsberg am Lech - die Öffnung von Fitnessstudios (innen) nicht möglich ist.

Erlaubt sind nur Fitnessangebote unter freiem Himmel unter Beachtung der geltenden Kontaktbeschränkungen (zwei Hausstände, maximal 5 Personen, oder Gruppen von 20 Kindern unter 14 Jahren).

Das StMPG stellt klar, dass Fitnessstudios Freizeiteinrichtungen (im Sinne des § 11 Abs. 5 der 12. BayIfSMV) sind und diese Einstufung insbesondere auch im Einklang mit der bundeseinheitlichen Regelung nach dem Infektionsschutzgesetz erfolgt. Eine Öffnung von Freizeiteinrichtungen ist nach den geltenden Regeln grundsätzlich untersagt.

Zur weiteren Begründung des Ministeriums:

Da im Indoor-Bereich neben den Tröpfchen die möglichen Aerosolanreicherungen ausschlaggebend für das Ansteckungsrisiko sind, ist die Wahrscheinlichkeit einer Infektionsübertragung insbesondere von der Größe des Raumes, der Anzahl der Menschen, der Dauer des Aufenthaltes, der Intensität der körperlichen Aktivität und den Lüftungsmöglichkeiten abhängig.

Fitnessstudios werden tendenziell von vielen Personen gleichzeitig besucht, die Aufenthaltszeiten sind nicht begrenzt, regelhaft wird eher intensive körperliche Aktivität ausgeübt und es besteht eine stärkere Fluktuation der Personen im Raum. Daher ist im Innenbereich von Fitnessstudios von einem höheren Infektionsrisiko auszugehen als im Indoor-Bereich von Sportanlagen, in denen kontaktlose sportliche Aktivitäten ausgeübt werden.     

 

 

 

 

 

  

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