Maßnahmenarchiv

Tesla-Elektrotaxi Spörel
Expertenvortrag Solar Heisse GmbH
Solarroboter in Aktion

Projekttage Energie im Dominikus-Zimmermann-Gymnasium Juli 2017

Im Rahmen eines dreitägigen Workshops bestimmten Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe ihren ganz persönlichen ökologischen Fußabdruck und recherchierten Antworten auf Fragen rund um’s Thema Energie. Dieses neu gewonnene Wissen konnte dann direkt bei einem Planspiel angewandt werden, wo im Rahmen einer nachgestellten Gemeinderatssitzung die künftige Energieversorgung einer fiktiven Kommune geklärt werden musste.  Bei einer Fahrt im Elektrotaxi Spörel konnten die Schüler einen Tesla in Aktion erleben.  Ein Expertenvortrag von Hr. Heisse (Solar Heisse GmbH) zur Nutzung von Solarenergie im Privathaushalt gab Einblick in den momentanen Stand der Technik. Als praktisches Highlight durften die Schüler selbst Solarroboter bauen, die trotz schlechtem Wetter alle noch in Bewegung gebracht werden konnten.

Mit dem Lama als Zugpferd: Erste Energiekarawanen erfolgreich beendet!

1. Bürgermeister der Gemeinde Fuchstal Herr Karg mit Lama Uwe vom Weldener Hof in Fuchstal

Die ersten beiden Energiekarawanen im Landkreis Landsberg am Lech – beide durchgeführt in der VG Fuchstal – konnten mit Erfolg abgeschlossen werden. Dies bestätigte Klimaschutzmanagerin Jasmin Dameris vom Landratsamt. „Die Beratungsquote liegt insgesamt bei 23,1%, womit wir wirklich zufrieden sein können, gerade da es sich um ein Pilotprojekt im Landkreis handelt“ so Dameris. Seit Ende Oktober 2016 kontaktierten die Energieberater insgesamt 471 Haushalte, 109 nahmen letztendlich das Angebot einer kostenlosen Erstberatung im Eigenheim in Anspruch.
Bürgermeister Erwin Karg zieht nach Abschluss der Karawane in Fuchstal-Leeder den Schluss, dass das Konzept der Energiekarawanen bei den Bürgerinnen und Bürgern an der richtigen Stelle ansetzt. Die Akzeptanz der Kampagne beruhe seiner Meinung nach auf der direkten Ansprache durch die Verwaltung und der Seriosität sowie Produkt- und Geschäftsneutralität der Energieberater. „Wobei das Lama Uwe bei der Auftaktveranstaltung mit Sicherheit auch seinen Teil beigetragen hat“. Bürgermeister Alexander Enthofer sieht die durchgeführten Beratungen in der Gemeinde Unterdiessen in erster Linie als Mittel zur langfristigen Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger für das Thema „Energie sparen“. Es sei nicht das unmittelbare Ziel, die Hauseigentümer sofort zu kostenaufwändigen Maßnahmen zu motivieren. Die Umsetzung der erworbenen Kenntnisse könne auch zu einem wesentlich späteren Zeitpunkt, wenn tatsächliche Umbaumaßnahmen anstünden, erfolgen.
Auch das Fazit der Gemeindevertreter und des Beraterteams fiel bei einer Nachbesprechung positiv aus. Sowohl die Organisation der Kampagne als auch das Feedback seitens der Hauseigentümer seien hervorragend gewesen. Lediglich der Aktionszeitraum hätte auf Grund des Zuspruchs noch etwas länger sein können.
Frau Ruprecht, Klimaschutzmanagerin im Landkreis Unterallgäu, zeigte sich mit den beiden Karawanen die zeitgleich im Unterallgäu durchgeführt wurden ähnlich zufrieden: „Wir konnten die Anzahl der Energieberatungen im Vergleich zum bisherigen Angebot dank der Karawane um ein Vielfaches steigern“. Die Klimaschutzmanagerinnen hatten in der Vergangenheit gemeinsam für die Aktion geworben und sich während der Projektdurchführung in dem jeweiligen Landkreis eng abgestimmt.
Wie geht es jetzt weiter
Um die Energiekarawanen abschließend zu evaluieren, werden nach einem Jahr alle Hauseigentümer, die eine Beratung in Anspruch genommen haben noch einmal kontaktiert. Im Rahmen eines Fragebogens wird beispielsweise abgefragt, in wieweit Maßnahmen umgesetzt wurden bzw. was die Energieberatung im individuellen Fall konkret gebracht hat. „Zudem würde ich mich natürlich sehr freuen, wenn das positive Ergebnis aus Fuchstal weitere Gemeinden zur Umsetzung einer Karawane motiviert“ so Dameris.
Die Ergebnisse konkret
Die Gesamtquote in der VG Fuchstal liegt bei 23,1%. Eine Karawane wurde in Fuchstal-Leeder durchgeführt: Kontaktiert wurden hier 275 Hauseigentümer, von denen 69 das Beratungsangebot angenommen haben (25,1%). Eine weitere Karawane wurde zeitgleich in der Gemeinde Unterdiessen veranstaltet: 196 Kontaktaufnahmen führten insgesamt zu 40 Beratungen (20,4%). Zum Vergleich: Die Durchschnittliche Beratungsquote in der Metropolregion Rhein-Neckar bei 85 durchgeführten Energiekarawanen liegt bei 24%.
Die Auswertung der Beratungsprotokolle ergab, dass das größte Potenzial im Bereich der kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen in der Dämmung von Kellerdecken liegt. Die von den Beratern am häufigsten empfohlene mittelfristige Modernisierungsmaßnahme betraf die Heizungsanlage: 62% der Haushalte, die im Rahmen der beiden Karawanen beraten wurden heizen noch mit Öl.
Grundsätzliches zur Energiekarawane
Im Rahmen der Aktion erhalten interessierte Hauseigentümer ein maximal einstündiges Beratungsgespräch im eigenen Gebäude, bei dem sie Informationen über kleinere und größere Sanierungsmöglichkeiten und die dafür bestehenden Förderungen erhalten. Die Themen des Gesprächs richten sich dabei nach den individuellen Interessen und finanziellen Mitteln. Die Berater erteilten Hinweise und Ratschläge zu geringinvestiven Maßnahmen, beispielsweise der nachträglichen Dämmung von Heizungsrohren und Rollladenkästen, aber auch zu Einzelmaßnahmen wie dem Heizungstausch mit hydraulischen Abgleich bis hin zur Komplettsanierung – immer unter Berücksichtigung der Besonderheiten des jeweiligen Gebäudes. Selbstverständlich gehen die Beratenen dabei keinerlei Verpflichtung ein, sowohl die Teilnahme an der Aktion als auch die Umsetzung der Sanierungstipps sind freiwillig.

Ökostrom im Landkreis Landsberg am Lech

Bildunterschrift: v.l.: Wolfgang Mohr, Leiter Marketing & Vertrieb Stadtwerke Landsberg, Landrat Thomas Eichinger, Norbert Köhler, technischer Vorstand Stadtwerke Landsberg, Jasmin Dameris, Klimaschutzmanagerin Landkreis Landsberg am Lech

Die Stadtwerke Landsberg versorgen den Landkreis Landsberg für die nächsten zwei Jahre mit Ökostrom. Das Ökostromzertifikat hat Landrat Thomas Eichinger am Freitag, den 13. Januar 2017, vom technischen Vorstand der Stadtwerke Landsberg KU, Norbert Köhler, erhalten. 
Norbert Köhler betont „Wir freuen uns sehr, dass wir nun nicht mehr nur die Stadt Landsberg sondern auch den Landkreis Landsberg mit unserem Ökostrom beliefern können.“„Die Vertragsunterzeichnung ist ein wichtiger Schritt hin zu Nachhaltigkeit und zu regionaler Versorgung“ sagt Landrat Eichinger.„Uns ist wichtig, dass wir Strom anbieten, der nicht nur preislich gut ist, sondern auch unsere Umwelt schont. Darum bieten wir nur 100 %igen Ökostrom an. Schön, dass wir damit nun auch den Landkreis überzeugen konnten.“ so Wolfgang Mohr, Leiter Marketing & Vertrieb der Stadtwerke Landsberg.Der Landkreis setzt auf Planungssicherheit und somit auf die Festpreis-Beschaffung, damit wird die Strombeschaffung präzise auf das Lastprofil abgestimmt. „Das heißt für den Landkreis: Die Verbrauchsstruktur bestimmt den Preis – nicht umgekehrt“ so Mohr. Der Landkreis hat bei dieser Tarifvariante die Möglichkeit, sich feste Energiepreise für die nächsten zwei Jahre zu sichern. „Uns ist wichtig, das wir auf lange Sicht maximale Kostensicherheit und Transparenz haben.“ so Landrat Eichinger.
Vorerst beliefern die Stadtwerke Landsberg alle Abnahmestellen des Landkreises in der Kernstadt Landsberg und das für die nächsten zwei Jahre. „Natürlich freuen wir uns, wenn die Belieferung im Anschluss verlängert bzw. auf die Region ausgeweitet wird.“ so Norbert Köhler.

Die Energiekarawane kommt!

Bürgermeister Enthofer mit Lama Li beim Auftakt der Energiekarawane in der Gemeinde Unterdiessen

Ein Ziel des Klimaschutzkonzeptes des Landkreises Landsberg am Lech ist die Erhöhung der Sanierungsrate von privaten Wohngebäuden. Der erste Schritt ist nun getan: Am Samstag den 22. Oktober 2016 startete in Unterdiessen sowie Fuchstal-Leeder die ersten „Energiekarawanen“. Dieses Projekt hat der Landkreis Landsberg am Lech von der Metropolregion Rhein-Neckar übernommen. Jasmin Dameris, Klimaschutzmanagerin des Landkreises, erklärt: „Es hat sich herausgestellt, dass das bloße Angebot einer Energiesprechstunde nicht optimal genutzt wird. Mit der Energiekarawane kommen wir nun ins Haus“.

In der Region Rhein-Neckar erwies sich das Projekt als voller Erfolg. Die Quote der energetischen Sanierung von Wohngebäuden stieg auf 16 Prozent – der Bundesschnitt liegt bei etwa einem Prozent. Dabei wurde eine Investitionssumme von 38 Millionen Euro angestoßen. Fuchstals Bürgermeister Karg zeigte sich von der Maßnahme überzeugt: „Wir werden hier zwar nicht die 38 Millionen erreichen, aber für die Handwerksbetriebe der Region entsteht hier eine große Chance.“

Das Projekt kann dafür sorgen, dass es nur Gewinner gibt: Die Hausbesitzer, die eine grundlegende Energieberatung bekommen und bei Umsetzung einer Sanierung den Wert ihres Eigenheimes steigern und zugleich ihre Energiekosten senken können. Dazu die regionalen Handwerksbetriebe, die für die Ausführung der Arbeiten benötigt werden. Auch die Gemeinde gewinnt: Unterdiessen ist neben Fuchstal-Leeder Vorreiter in Sachen Eniergiekarawane“ und erhält einen Zuschuss vom Landkreis bei der Finanzierung des Projektes.

Der Ablauf der Beratungen, die nun im Zeitraum bis 2. Dezember stattfinden, ist relativ einfach. Im September wurden alle Hausbesitzer angeschrieben und über die Beratungen informiert. Nach der nun erfolgten Auftaktveranstaltung, bei der sich die Eigentümer schon einmal informieren konnten gehen die ausgewählten
Energieberater in die ihnen zugewiesenen Straßenzüge und starten die Beratung.
Die Beratung in den eigenen vier Wänden sieht Bürgermeister Enthofer als großen Trumpf:„So lässt sich schnell und einfach aufzeigen, was möglich ist“. Etwa eine Stunde dauert die kostenlose Beratung. Sollten die Hausbesitzer weitere Beratungen wünschen, bekommen sie eine Liste mit Energieberatern oder können eine weitere
Beratung mit dem Berater der Karawane umsetzen – diese ist dann jedoch nicht mehr kostenlos.
Nun liegt es an den Hausbesitzern, diese Chance zu nutzen.
Pressestimme Kreisbote 26.10.16
Flyer Energiekarawane

Bio-Brotbox-Aktion 2016: Boxenstart für ABC-Schützen!

Bio-Brotbox-Aktion 2016: Boxenstart für ABC-Schützen!

Zum Schulstart bekamen die Erstklässler im Landkreis Landsberg am Lech die beliebte Bio-Brotbox  gefüllt mit einem leckeren gesunden Pausenfrühstück, sowie eine Trinkflasche geschenkt.
Die wiederverwendbaren blauen Brotboxen waren gefüllt mit Brot, Gemüse und anderen Frühstückszutaten aus ökologischer Landwirtschaft. „Ziel der Aktion ist es, dass jedes Kind täglich ein gesundes Frühstück bekommt. Und dass Erstklässlern, in Kooperation mit den Schulen, Wertigkeit und Ursprung von Lebensmitteln nahegebracht werden“ sagt Jasmin Dameris, Klimaschutzmanagerin im Landkreis Landsberg am Lech. „Deshalb freue ich mich sehr, dass es mir in Kooperation mit der Hofpfisterei München gelungen ist, die Aktion erstmalig auch den Grundschulen im Landkreis Landsberg am Lech anzubieten.“ Das besondere an der Aktion war zudem, dass SchülerInnen der Ludwig-Thoma-Realschule München in einer Packaktion in der Turnhalle die Boxen für die ABC-Schützen im Landkreis Landsberg am Lech befüllt haben. 
Da für die Entwicklung eines klugen Kopfes gesundes Trinken genauso wichtig wie gesundes Essen ist, erhielten die ABC-Schützen eine Trinkwasserflasche im Duo zur Bio-Brotbox. Die Flaschen wurden von den jeweiligen Wasserversorgern gemeinschaftlich mitgetragen, so erhielten die ABC-Schützen im Stadtgebiet Landsberg Ihre Flaschen beispielsweise von den Stadtwerken Landsberg. „Heutzutage vergessen die Schüler bei all dem Zeitdruck und Stress immer mehr das Trinken. Daher war es uns wichtig, schon bei den Erstklässlern Aufklärungsarbeit zu leisten“, so Wolfgang Mohr, Marketing- und Vertriebsleiter der Stadtwerke Landsberg.

Landratsamt Landsberg nutzt CO2 effizienten Briefversand

Landratsamt Landsberg nutzt CO2 effizienten Briefversand
Foto von links:
Landrat Thomas Eichinger, Klimaschutzmanagerin Jasmin Dameris, Arnold Biberger

Das Landratsamt Landsberg am Lech nutzt schon seit 2012 den CO2 effizienten "GOGREEN" Versand der Deutschen Post für seine über 300.000 Sendungen pro Jahr. Arnold Biberger (Vertriebsmanager bei der Deutschen Post AG - Foto rechts im Bild) überreichte kürzlich an Landrat Thomas Eichinger das Zertifikat über kompensierte 6,33 Tonnen an CO2 für das Jahr 2015.

In den Jahren 2012 (3,45 to) 2013 (3,85 to) und 2014 (3,91 to) waren bereits 11,21 to CO2 kompensiert worden. Die Deutsche Post DHL gleicht die beim Transport entstehenden CO2 Emissionen durch Klimaschutzprojekte aus.

Infos zum Thema im Internet auch unter: http://www.dp-dhl.com/de/verantwortung/umwelt.html

Stadtradeln 2016 - Die Ergebnisse

Bildnachweis: Julian Leitenstorfer

Auch im dritten Jahr des landkreisweiten Stadtradelns konnte das Ergebnis trotz verregnetem Auftakt eindrucksvoll gesteigert werden. Im Vergleich zum Vorjahr nahmen 400 Radler mehr am Klimaschutzwettbewerb teil. Somit waren insgesamt 2.430 RadlerInnen am Start. Auch bei den Gesamtkilometern konnte das Ergebnis auf 501.000 Kilometer erhöht werden (Vorjahr: 471.000).

Als radelaktivste Kommune errang die Stadt Landsberg mit 72.829 Kilometern den Spitzenplatz vor der Gemeinde Unterdießen mit 36.295 Kilometern. Als Fahrradaktivste Kommune pro Einwohner konnte sich, wie in den Jahren davor, die Gemeinde Thaining (29,444 km pro Einwohner) vor der Gemeinde Unterdießen (25,888 km pro Einwohner) behaupten.

Um den Wettbewerb auch bei den Schulen und den Sport- und Schützenvereinen interessant zu machen, sponserte die VR-Bank Landsberg-Ammersee eG für die Besten drei Schulklassen mit den meisten Radlkilometern im Landkreis drei x 300,00 € für eine Klassenparty (inkl. Essen, alkoholfreien Getränken und DJ), oder für einen Klassenausflug. Die neue Kategorie war ein voller Erfolg, es haben sich insgesamt 24 Klassen bzw. Schulen mit 549 Personen(mit Schülern, Lehrern, sowie Eltern) daran beteiligt. Alle zusammen sind 49.900 Kilometer gefahren und sparten dabei 7.080,90 kg/CO2 ein.

Ebenfalls war die von der Sparkasse Landsberg-Dießen gesponserte zweite neue Kategorie der meisten Kilometer bei den Sport- und Schützenvereinen ein voller Erfolg. Die Sparkasse sponserte drei x 300,00 € für die Jugendarbeit der Vereine (Trikots, T-Shirts, Bälle usw.). Es haben insgesamt 19 Vereine mitgemacht. Dabei sind sie mit 427 Teilnehmern 105.000 Kilometer gefahren und haben somit 14.906 kg/CO2 eingespart.

Klimawoche 2016

Vielfältige Angebote rund um den Klimaschutz waren in der Woche vom 15. bis 24. Juli geboten: Rad- und Besichtigungstouren zu Zielen der erneuerbaren Energien, interessante Vorträge und spannende Exkursionen.

Sehr gut besucht war unter anderem der Eröffnungsvortrag von Hr. Prof. Dr. Wolfgang Seiler zum Thema: "Wie wir unser Klima retten können". Für Schulklassen waren zahlreiche Programmpunkte geboten: So besuchten 40 Schüler unter anderem die Windräder in Lamerdingen (inklusive der Möglichkeit für ausgewählte Schüler ein Windrad zu besteigen), eine Flüchtlingsklasse informierte sich über Stromgewinnung an einer Lechstaustufe und über 350 Schüler sahen den Kinofilm "Power to Change- Die Energierebellion" im Olympia Filmtheater in Landsberg.

 Flyer der Klimawoche

Auswertung der Umfrage „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“

Der Landkreis Landsberg am Lech hat Mitte September 2015, mit Einbeziehung des ADFC-Kreisverbandes Landsberg, die größten Firmen und Behörden des Landkreises aufgefordert, sich bei der Umfrage "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" zu beteiligen. Ziel war es herauszufinden, ob die Arbeitgeber das Radfahren ihrer Mitarbeiter zur Arbeit unterstützen, bzw. was die Arbeitnehmer davon abhält, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren.Die Umfrage ist Bestandteil des Klimaschutzkonzeptes des Landkreises Landsberg am Lech und seiner Mitgliedsgemeinden.

Es wurden insgesamt 60 Betriebe und 11 Behörden angeschrieben. An der Umfrage haben sich 36 Unternehmen und Behörden sowie 543 Mitarbeiter beteiligt. Für insgesamt 178 Personen ist der Weg bis zur Arbeitsstelle mit dem Fahrrad zu weit. Für 72 Teilnehmer sind nicht vorhandene Radwege der Hauptgrund für die Fahrt mit dem Pkw zur Arbeitsstelle. Das Fehlen von Dusch- und Umkleidemöglichkeiten ist für 75 Arbeitnehmer ein Grund, das Fahrrad nicht zu nutzen, dicht gefolgt von zu vielen Gefahrenstellen auf dem Weg zur Arbeit (70x genannt). Folgende Anregungen und Kritikpunkte wurden genannt: 190 Personen sind mit den vorhandenen Radwegen zur Arbeit zufrieden, 101 Person empfinden die Radwege eher als schlecht. Auch viele Gefahrenstellen unterwegs sind für 103 Personen ein Kritikpunkt. Dagegen haben 174 Beteiligte keine Gefahrenstellen auf dem Weg zur Arbeit.

Als Hauptgefahrenstelle innerhalb von Landsberg wurde die Neue Bergstraße genannt. Für viele ist dies ein Hindernis und sie fahren deshalb nicht mit dem Rad zur Arbeit. Die Stadt Landsberg plant im nächsten Jahr eine fahrradfreundliche Umgestaltung der Neuen Bergstraße. Die Mehrzahl der Teilnehmer (238 Personen) ist mit den vorhandenen Abstellanlagen bei ihrem Arbeitgeber zufrieden. Auch die meisten (147 Personen) sind mit den Umkleideräumlichkeiten einverstanden, 136 Arbeitnehmer sehen hierbei aber noch einen Handlungsbedarf. Als sonstige Vorschläge / Anregungen wurden am häufigsten genannt: Ausbau des Landkreisradwegenetzes (46 Nennungen), Instandsetzung bzw. Sauber- halten der Radwege (11 Nennungen), Förderung des Radfahrens durch Anreize des Arbeitgebers schaffen (12). Die meisten Arbeitgeber (27) sind auch bereit, das Radfahren ihrer Mitarbeiter zur Arbeitsstelle zu fördern.

Die beteiligten Unternehmen und Behörden erhalten ihre ausgewerteten Ergebnisse direkt vom Landratsamt Landsberg am Lech mitgeteilt. Der Landkreis Landsberg versucht eine stetige Verbesserung des Radroutennetzes des Landkreises herbeizuführen. In diesem Jahr wurde der Radweg zwischen Asch und Seestall ausgebaut. Im neuen Jahr ist ein Radweg zwischen Egling und Wabern geplant, sowie zwischen Scheuring und Zollhaus.

Außerdem soll der Ammerseeradweg westlich von Eresing verbessert werden. Zusammen mit dem ADFC-Kreisverband Landsberg ist eine Erweiterung des Radroutennetzes für Radwege zu großen Arbeitgebern und für Alltagsradfahrer geplant. Dies umfasst auch eine Erfassung von Lücken im (Kreis-) Radwegenetz und eine Schwachstellenanalyse.

Sollten die Arbeitgeber Interesse haben, und Änderungen in ihrer Infrastruktur durchführen wollen, dann würde der ADFC-Landesverband Bayern (Herr Thomas Schmidt; Tel.: Tel. 089 / 90 900 25-19; E-Mail: thomas.schmidt@adfc-bayern.de) den Firmen und Behörden gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Das Landratsamt Landsberg am Lech bedankt sich bei allen Unternehmen und Behörden für die Teilnahme und die konstruktiven Vorschläge

Ausstellung "Energiewende" im Landratsamt

Energiebedarf senken, Energieeffizienz erhöhen, erneuerbare Energien nutzen: Über 100 Besucher nutzen im Juli die Gelegenheit, um sich kostenfrei über wichtige Grundlagen zur Energiewende zu informieren. Die Leihausstellung „Energiewende“ des Bayerischen Landesamtes für Umwelt konnte über einen Zeitraum von zwei Wochen im Landratsamt Landsberg am Lech besucht werden. Auch 25 Schüler (7./8. Jahrgangsstufe) der Montessori Schule Kaufering waren eifrig dabei, als es darum ging ein Quiz zur Ausstellung zu lösen, oder die Mitmachstationen zum Energie-3-Sprung, zur Energieeffizienz im Haushalt und zur Windenergie auszuprobieren. Klimaschutzmanagerin Jasmin Dameris und Herbert Hofmuth, Leiter der Fachgruppe Bauen und Sanieren des Bürgervereins LENA standen den Schülern hierbei mit Rat und Tat zur Seite und beantworteten viele Fragen rund um das Thema Energiesparen.

Herausragendes Ergebnis beim Stadtradeln 2015!

Knapp 2.000 Radler sind im Landkreis Landsberg am Lech 471.801 Kilometer geradelt. Diese Strecke entspricht der 11,8-fachen Länge des Äquators! Insgesamt wurden so 67.939 kg CO2 eingespart (die Berechnung basiert auf 144 g CO2 / Personen-Kilometer).
Mit diesem Ergebnis belegt der Landkreis Landsberg am Lech derzeit bundesweit den 10. Platz.

Beste Radler im Landkreis Landsberg

Den Sieg holte sich unangefochten der Dießener Volker Montag mit insgesamt 3.377 km. Der Fuchstaler Hagen Lüttge vom Offenen Team Fuchstal brachte es auf beachtliche 2.128 km und belegte vor seinem Teamkollegen Frank Willus (1.917 km) den zweiten Platz. Die zwei erstplatzierten erhielten jeweils einen von der Fa. Deuter gesponserten Rucksack. Der drittplatzierte Frank Willus erhielt einen 50,00 € Fahrradgutschein und einen Fahrradcomputer.

Gemeinde Thaining derzeit bundesweit Nr. 1

Die Gemeinde Thaining belegt derzeit bundesweit den 1. Platz bei der Auswertung mit den meisten Kilometern pro Einwohner (30,616 km). Im Team Dorfgemeinschaft Thaining hatten sich insgesamt 122 aktive Radler zusammengeschlossen und es insgesamt auf 27.348 Kilometer gebracht. Im Durchschnitt ist somit jeder Teilnehmer 224 Kilometer gefahren. Da die Aktion deutschlandweit noch bis Ende September 2015 läuft, bleibt es spannend, ob die Thaininger ihre Spitzenposition bis zum Schluss behalten können.

Das fahrradaktivste Team im Landkreis Landsberg war ebenfalls das Team der Dorfgemeinschaft Thaining, die in diesem Jahr den Vorjahressieger, den ADFC-Kreisverband von der Spitze verdrängen konnten. Den dritten Platz belegten die Finninger Radler. Die Gemeinde Finning belegt dabei auch zur Zeit den 1. Platz Bundesweit als Bester Newcomer. Die besten 5 Teams erhielten von Herrn Landrat Thomas Eichinger Geldpreise.

Unser STADTRADEL-STARs, der Stadtrat Henrik Lüßmann und Volker Montag aus Dießen am Ammersee, haben in den drei Aktionswochen komplett auf ihr Auto verzichtet. Henrik Lüßmann hat es dabei auf 180 km gebracht und Volker Montag auf sage und schreibe auf 3.377 km.

Herausragendes Ergebnis beim Stadtradeln 2015!
Von links nach rechts: Martin Baumeister (ADFC-Kreisvorsitzender Landsberg), Christian Hackl (Team Just for Fun Schondorf), Harald Floßmann (Direktor AOK Landsberg), Werner Franz (Team Dorfgemeinschaft Unterdießen), Frank Willus (Offenes Team Fuchstal), Landrat Thomas Eichinger, Volker Montag (Team Montagsradler), Rainer Mahl (Landratsamt Landsberg), Hagen Lüttge (Offenes Team Fuchstal)

Kühlschrank Aktion

Gefunden!: Die beiden ältesten Kühlschränke im Landkreis Landsberg a. Lech

Die Suche nach den beiden ältesten Kühlschränken ist beendet: Den ganzen Juni über waren alle Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Landsberg a. Lech dazu aufgerufen, sich mit ihren Kühlschränken bei Klimaschutzmanagerin Jasmin Dameris zu bewerben. Siegermodelle sind der 53 Jahre alte Kühlschrank von Peter Balmes sowie das 57 Jahre alte Gerät von Rosa Almanstötter.
Beide Gewinner können nun einen neuen, effizienten Kühlschrank ihr eigen nennen. Gesponsert wurden diese von den Stadtwerken Landsberg und dem V-Markt.
„Ich hätte nicht gedacht, dass ich gewinne“ freute sich Rosa Almanstötter. Und ihr „Preis“ wird der 87-jährigen Dame auch in Zukunft nützlich sein. Im Vergleich zu ihrem alten Kühlschrank spart sie mit dem neuen Gerät ab sofort pro Jahr rund 90 Euro und 330 kWh Strom.

Welche Kühlschränke und anderen Haushaltsgeräte aktuell besonders sparsam sind, finden Sie unter www.ecotopten.de oder  www.topgeraete.de.

Wenn Sie neugierig sind können Sie mit einer online-Geräteberatung einmal prüfen, für welche Ihrer Haushaltgroßgeräte sich ein Austausch gegen ein energieeffizientes Modell lohnt.
Weitere Tipps zum Energiesparen im Haushalt bietet die Broschüre des Umweltbundesamts.

Kühlschrank Aktion
Von links: Gewinner Herr Balmes, Marktleiterin V-Markt Landsberg Frau Hummel, Herr Landrat Eichinger, Herr Spicker (Vertretung für Gewinnerin Frau Almanstötter), Leiter Vertrieb/Marketing Stadtwerke Landsberg Herr Mohr, Technischer Vorstand Stadtwerke Landsberg Herr Köhler, Klimaschutzmanagerin Frau Dameris

Landratsamt nutzt ab sofort Carsharing

Ab sofort wird eines der zwei von "Stattauto" in Landsberg bereitgestellten Fahrzeugen auch vom Landratsamt Landsberg am Lech zur Erweiterung des Fuhrparks genutzt. Das neue Fahrzeug steht am Landsberger Bürgerbahnhof. Landrat Thomas Eichinger hat dazu kürzlich den Vertrag unterzeichnet, so dass die dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisbehörde nun die Möglichkeit haben, ein weiteres Fahrzeug für Dienstfahrten zu nutzen.

Carsharing ist als eigene Maßnahme ausdrücklich auch im Klimaschutzkonzept des Landkreises aufgeführt. Das Projekt Carsharing in Landsberg steht auch allen interessierten Bürgerinnen und Bürger offen. Informationen hierzu gibt es unter (http://www.stattauto-muenchen.de/).   

Foto von links: Roland Lang (LENA e.V. Fachgruppe Mobilität), Jochen Müller (Stellv. Vorsitzender LENA e.V.), Jasmin Dameris (Klimaschutzmanagerin beim Landkreis Landsberg), Jan Bentele (Ortsvorsitzender Carsharing-Initiatoren)  

Landratsamt nutzt ab sofort Carsharing

Förderprojekt "Energiecoaching" startet in sieben Landkreisgemeinden

Das Programm „Energiecoaching für Gemeinden“ richtet sich an kleine bis mittelgroße Kommunen, in denen die Umsetzung der Energiewende auf gemeindlicher Ebene aus personellen oder finanziellen Gründen bislang nur ansatzweise verankert ist. Dabei sollen den Gemeinden im Rahmen einer Initialberatung Möglichkeiten ihrer aktiven Beteiligung an der Energiewende aufgezeigt werden.

Unter den 76 oberbayerischen Gemeinden, die für das Coaching ausgewählt wurden, sind auch die sieben Landkreisgemeinden Denklingen, Egling, Fuchstal, Prittriching, Scheuring, Unterdießen und Utting.

Förderprojekt "Energiecoaching" startet in sieben Landkreisgemeinden
Foto: Regierung von Oberbayern, Hr. Prof. Schiebel