Aktuelles

1,3 Millionen für mobilen Wärmetransport

Großer Schritt nach vorne in Sachen Klimaschutz: Der Landkreis Landsberg am Lech erhält eine Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in Höhe von 80 Prozent für den Aufbau eines mobilen Wärmetransportes.

Die Idee dahinter ist es, bislang nicht verwertbare Abwärme von Biogasanlagen in Containern zu speichern und dahin zu transportieren, wo Wärme gebraucht wird. Als Pilotprojekt ist die Teilwärmeversorgung des Lechtalbades in Kaufering durch eine Biogasanlage in Weil vorgesehen.

Unter Vermittlung des Klimaschutzmanagements ist es dem landkreiseigenen Hochbau in Zusammenarbeit mit dem Landsberger Energieverein LENA gelungen, eine überzeugende Projektskizze zu erstellen. Die Zuwendungen, die insgesamt etwas über 1.300.000 Euro umfassen wird, freut natürlich auch Landrat Thomas Eichinger:" Wir sind sehr stolz darauf, dass wir demnächst ein Pilotprojekt in Sachen Klimaschutz umsetzen können, welches auch bundesweit Signalcharakter haben wird."

Das begrüßt auch die Bundesumweltministerin, Barbara Hendricks: „Um den Klimaschutz in allen Regionen voranzubringen, müssen wir mitunter auch ungewöhnliche und kreative Wege gehen, um vorhandene Wärme so effizient wie möglich zu nutzen. Das Prinzip der mobilen Wärme, das im Landkreis Landsberg am Lech umgesetzt werden soll, kann eventuell auch als Modell auf andere ländliche Regionen übertragen werden.“

Bis zum Start der praktischen Umsetzung sind nun noch einige Details zu klären, der erste Schritt ist mit der Bewilligung aber bereits getan.

Hier können Sie die Pressemeldung des BMUB nachlesen.
 

Augen auf beim Klimaschutz – Der Landkreis hat jetzt ein Klimaschutzlogo!

Landrat Thomas Eichinger, Jonas Röhr und Jasmin Dameris

Der Landkreis Landsberg am Lech ist seit ein paar Jahren im Klimaschutz aktiv. Diese kommunalen Klimaschutzaktivitäten möchten wir für Sie besser sichtbar machen, Sie besser informieren und an Klimaschutzaktionen beteiligen. Ganz nach dem Motto „Wo Klima draufsteht, ist auch Klima drin“ können Sie jetzt auf den ersten Blick eine Verbindung zum Klimaschutz herstellen. Denn das Logo wird ab sofort das Gesicht aller Klimaschutzaktivitäten im Landkreis Landsberg sein.
Wer hat das Logo entwickelt?
Schülerinnen und Schüler von verschiedenen Schulen aus dem Landkreis reichten in einem Wettbewerbsverfahren insgesamt über 50 Logovorschläge ein. Die Jury, der auch Herr Landrat Eichinger angehörte entschied sich letztendlich für eine leicht überarbeitete Version des Logos des Schülers Jonas Röhr, Klasse 12b der FOS Sozialwesen. Jasmin Dameris, Klimaschutzmanagerin des Landkreises hierzu: „Wir sind mit dem neuen Logo sehr zufrieden und ich hoffe, dass ganz nach dem Motto des Logos der Klimaschutz im Landkreis nun noch mehr in den Fokus rückt“.

Startschuss für Partnerschaft im kommunalen Klimaschutz: Landkreis Landsberg am Lech als Twinning-Region ausgewählt

Von rechts: Sven Küster (Universität Kassel), Jasmin Dameris (Klimaschutzmanagerin Landkreis Landsberg am Lech), Ingrid Reichbauer (Stabsstelle Energie- und Projektmanagement Erneuerbare Energien Kreis Rheingau-Taunus)

Der Landkreis Landsberg am Lech ist einer von vielen Landkreisen, die den kommunalen Klimaschutz verstärkt angehen wollen. Beim Schneller-Vorankommen unterstützt das Projekt RegioTwin, in dem über das Twinning-Prinzip der Wissenstransfer zwischen Kommunen und Regionen gefördert wird. Es arbeiten jeweils zwei Kommunen über ein Jahr eng zusammen und werden durch einen RegioTwin-Berater unterstützt. Der Landkreis Landsberg am Lech wurde gemeinsam mit dem Rheingau-Taunus Kreis als Paar ausgewählt und kann ab jetzt vom gegenseitigen Erfahrungsaustausch profitieren:
„Wir erwarten einen regen Austausch, der vor allem zu konkreten Projekten führen soll“  freuen sich Ingrid Reichbauer (Kompetenzzentrum Erneuerbare Energien Rheingau-Taunus e.V.) und Jasmin Dameris (Klimaschutzmanagerin Landratsamt Landsberg).
Die Twinning-Regionen, die aus zahlreichen Bewerbungen ausgewählt wurden, sind in fast allen Teilen Deutschland vertreten. Dem Projektteam ist es gelungen, trotz enormer Größenunterschiede zueinander passende Partner zu finden. Die Bewerbungen reichten von Regionen über Landkreise bis hin zu Kleinstädten und Gemeinden. Neben strukturellen Merkmalen, wie Größe oder Struktur wurden auch inhaltliche Wünsche der Umsetzungskommunen berücksichtigt.
Das Projekt wird über drei Jahre vom Bundesumweltministerium im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative gefördert und von der Universität Kassel durchgeführt.

Strom sparen mit energieeffizienten Haushaltsgeräten

Meist ist es gar nicht so einfach, Geräte mit niedrigem Stromverbrauch zu erkennen. Die neue Broschüre "Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2015/16" hilft dabei, den Überblick zu behalten. Hier sind die aktuell effizientesten in Deutschland lieferbaren Kühl- und Gefriergeräte, Wasch- und Spülmaschinen, Waschtrockner und Wäschetrockner aufgelistet. Der Verbraucher kann sich mit Hilfe der Broschüre zudem anhand von Bauart, Bauform, Größe und anderen Leistungsmerkmalen einen Überblick über den von ihm benötigtem Gerätetyp verschaffen.

Grüner Gockel - Umweltmanagement in der Kirche

Grüner Gockel - Umweltmanagement in der Kirche

Der Kirchenvorstand der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Landsberg am Lech  hat sich das Ziel gesetzt, das kirchliche Umweltmanagement Grüner Gockel einzuführen. Weitere Informationen erhalten sie hier.

Neue Rufnummer für AST

Das Anrufsammeltaxi (AST) wird ab sofort von Thoma Taxi aus Kaufering betrieben und ist unter der neuen Rufnummer 0800/ 1922244 erreichbar.

Das 10.000-Häuser-Programm

Das 10.000-Häuser-Programm besteht aus den zwei Teilen "EnergieSystemHaus" und "Heizungstausch". Mit der Entscheidung für einen der beiden Programmteile können Eigentümer von selbstbewohnten Ein- und Zweifamilienhäusern (einschließlich Reihenhäusern) in Bayern den "EnergieBonusBayern“ erhalten. Der Bonus wird als Zuschuss in Höhe von 1.000 bis zu 18.000 Euro gewährt.

Online-Antragsstellungen sind auf dieser Seite möglich. Achtung: Bereits begonnene oder abgeschlossene Projekte sind nicht förderfähig.